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Unsere Positionspapiere

  

Beim Klick auf die jeweiligen Überschriften öffnet sich Ihnen das jeweilige Positionspapier.

 

Auf Wunsch senden wir Ihnen die Positionspapiere auch gerne zu. Bitte nehmen Sie diesbezüglich Kontakt mit uns auf.

 

Nachhaltige Waldbewirtschaftung:

 

Der sächsische Oberberghauptmann, Hans Carl von Carlowitz, gilt als Begründer des Begriffs Nachhaltigkeit. In seinem 1713 erschienenen Werk „Sylvicultura oeconomica“ beklagt er den Raubbau an Holz vor allem durch Bergbau, Erzverhüttung und Hammer-werke. Er fordert, in Zukunft die Holznutzung „nachhaltend“ zu betreiben und vor allem den „Wiederwachs“ von Fichten- und Tannenholz zu befördern. „Nachhaltend“ ist als Gegenteil von nachlassend zu verstehen. Später festigte sich daraus der Grundsatz, nicht mehr zu nutzen als nachwächst.

 

 

Holzenergie:

 

"Stetig nachwachsend", "natürlich", "CO2-neutral" sind nur ein paar Eigenschaften die der Energieaus Holz zugeordnet werden. Ein Ster Brennholz kann rund 190 Liter Heizöl ersetzen - ein enormes Potential. Der seit Menschengedenken gebräuchliche Energieträger Holz wird so lebhaft nachgefragt wie selten zuvor. Gesetzliche Rahmenbedingungen, neue technische Möglichkeiten in Holzernte und Verbrennungstechnik verbessern die Position des Holzes auf dem Energiemarkt. Die Preise und das Interesse Holz wo immer möglich zu nutzen, steigt. 

 

 

Windenergie:


Die Nutzung der Windenergie nahm seit Anfang der 1990er Jahr in Deutschland auch wegen ihrer baurechtlichen Privilegierung einen enormen Aufschwung. Im SDW-Positionspapier bekennt sich der Verband zur Windenergie. Gleichwohl sieht der Verband die Standorte für Windkraftanlagen im Wesentlichen außerhalb des Waldes weil er selbst eine CO2-Senke darstellt und gleichzeitig eine Vielzahl von landeskulturellen und sozialen (Erholungsvorsorge) Aufgaben zu erfüllen hat. 

 

Eichenmischwald:


Eichenmischwald stellt in Bayern einen landeskulturellen Wert von besonderer Qualität dar. Demgegenüber erscheint sein forstpolitischer Stellenwert zu gering. Eichenmischwald ist stabil und langfristig ertragreich. Er dient nicht der Massenproduktion, sondern der einzelstammweisen Wertholzerzeugung. Er bereichert die Landschaft. Er bietet natürlichen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Eichen sind durch Umwelt-, Insekten-, Pilz und Verbißschäden in besonderer Weise gefährdet. Eichenmischwald ist vielfach ein Erbe der historischen Waldnutzung und bedarf auch in Zukunft intensiver forstlicher Anstrengungen.
Die 10 Thesen des SDW-Arbeitskreises verdeutlichen die Verpflichtung von Gesellschaft, Eigentümern und Forstleuten für den Eichenmischwald.

 

Klimawandel:


Die Folgen des Klimawandels für die menschliche Gesellschaft durch die exponentielle Steigerung des Verbrauches fossiler Energieträger zeichnen sich immer deutlicher ab. In dem SDW-Positionspapier beschreiben wir die zu erwartenden Konsequenzen für den Wald. Der Wald ist dabei wegen seiner langfristigen Nutzung ein Opfer des Klimawandels, aber auch ein Retter und Teil der Problemlösung zugleich. Zur Begrenzung des Klimawandels auf ein noch tolerierbares Maß stellen wir 10 Forderungen.

 

Biodiversität:


Der Beitrag der Wälder zur Biodiversität steigt zunehmend. Ziel der internationalen Konventionen ist der Erhalt sowohl der genetischen Vielfalt, als auch jene der Tier- und Pflanzenarten und der Vielfalt an Lebensräumen. Nach der Beschreibung der Bedeutung, den Defiziten und Leistungen der Wälder für die Biodiversität, legt das SDW-Positionspapier in einem integralen Ansatz Ziele zur Erhaltung und Umsetzung der Biodiversität in Bayerns Wäldern (Wirtschaftswälder, Totalreservaten und außerhalb des Waldes) fest.

 

Naturschutz: 


Ein Drittel unserer Landesfläche ist Wald. Allein schon wegen seiner Flächenausdehnung und häufig noch unzerschnittener Gebietszusammenhänge, aber auch wegen eines Strukturreichtums ist der Wald für den Naturschutz von überragender Bedeutung. In dem SDW-Positionspapier nehmen wir bei 10 wichtigen Wald-Naturschutz-Themen Stellung: wesentlich dabei ist die Forderung nach einem integrativen Naturschutz auf der ganzen Fläche, der nicht in Produktionsforste und Naturschutzwälder zerfallen darf; waldtypische Arten stehen dabei im Mittelpunkt. 

 

Forstreform:


Im Vorfeld der sog. „Forstreform“ in Bayern haben wir uns im Jahr 2004 mit einem SDW-Positionspapier zur Ausgestaltung der Verwaltungsreform zu Wort gemeldet. Dabei haben wir Forderungen zum Schutz des Waldes, der Förderung und Beratung, der Bewirtschaftung des Staatswaldes aufgestellt und einen wichtigen Abschnitt der Erhaltung und dem Ausbau der Waldpädagogik gewidmet.

  

Hochwasserschutz:


Bei der Berichterstattung über die immer häufigeren „Jahrhunderthochwässer“ steht die Bedeutung der Wälder oft im Hintergrund. In unserem SDW-Positionspapier gehen wir auf die Ursachen für Hochwässer ein, zeigen die Perspektiven durch den Klimawandel und in der Folge Maßnahmen auf, die im Wesentlichen die Forstwirtschaft betreffen und dem natürlichen Wasserrückhalt in der Fläche die größte Bedeutung zu messen.

 

Bergwald: 


Der Bergwald umfaßt im bayerischen Teil der Alpen eine Fläche von 247.000 ha von denen 60 % Schutzwälder im Sinne des Waldgesetzes für Bayern (Art. 10 Abs.1) sind. Neben den landeskulturellen Leistungen des Bergwaldes für die Erholung, den Naturschutz und die Holzproduktion wird die Bedeutung des alpinen Bergwaldes vor allem durch seine vielfältigen Schutzwirkungen deutlich. Im SDW-Positionspapier ziehen wir 8 Folgerungen für die Bewirtschaftung des Bergwaldes.

  

Jagd:


Die natürliche Verjüngung der Wälder ist aus verschiedenen Gründen (von Klimawandel über Genetik bis zu finanziellen Fragen) meist die beste Methode um zukunftsfähige Wälder aufzubauen. Das SDW-Positionspapier erläutert in 10 Kern- aussagen vor dem Hintergrund der dienenden Funktion der Jagd (Wald vor Wild) die Haltung der SDW zu diesem Thema.

 

 

 

Trinkwasser: 


Die fortschreitende Liberalisierung der Märkte weltweit und insbesondere der EU macht auch das wichtigste Lebensmittel, das Wasser, zu einer Handelsware. Die deutschen Wasserversorgungsunternehmen unterliegen zunehmend dem Druck der Gewinnerzielung. Das SDW-Positionspapier zeigt die Bedeutung des Waldes für qualitativ hochwertiges Trinkwasser auf und zieht 8 Folgerungen für die Sicherung der Trinkwasserressourcen nach Menge und Qualität