Mitgliederversammlung der SDW Bayern 

 
Die Mitgliederversammlung der SDW Bayern fand am 7.Mai 2022 in Grub statt. Geplant war, die Versammlung im Lehr- und Versuchswald Grub abzuhalten. Aufgrund des starken Regens musste aber eine Alternative gefunden werden.
Daher wich man in eine Versammlungshalle der Staatsgüter Grub aus. 34 Mitglieder waren vor Ort. Im Vornherein hat sich der Vorstand eine Stunde lange beraten können.
Nach dem Mittagessen, welches im Rahmen eines adventure cookings stattfand, wurde die eigentliche Mitgliederversammlung abgehalten. Der Kassenbericht wurde von den Kassenprüfern vorgestellt und der Vorstand wurde entlastet.
Im Anschluss wählte man den neuen Vorstand. Alle, die angetreten sind, wurden auch gewählt. 
Für Interessierte gab es zum Abschluss noch eine Exkursion in den Lehr- und Versuchswald Grub.
 
Aktuelle Vorstandsmitglieder der SDW Bayern ab dem 7. Mai 2022: 
- Tanja Schorer-Dremel, MdL, Vorsitzende der SDW Bayern
- Prof. Dr. Manfred Schölch, 2. Vorstand 
- Eduard Kastner
- Hubertus Wörner 
- Dr. Ludwig Albrecht
- Nikolaus Fischer
- Rudolph Hoelscher-Obermaier
- Isabelle Jarisch
- Stefan Kramer
- Dr. Klaus Pukall
- Gisela Immich
- Sarah Becker
- Jaques And. Volland
- Maximilian Seitz
- Walter Seltmann (Landesleiter der Deutschen Waldjugend) 
 
Für die Mitgliederversammlung selbst saß man dann doch lieber im Trockenen. 
 
Als kleines Geschenk bekam jeder im neuen Vorstand ein Vogelhäuschen aus Holz für den eigenen Garten.
Fotos: SDW 

 



Angebot Waldgruppenstunden

Liebe Waldfreunde,

die SDW Bayern bietet immer Mittwochs zwischen 15:00 und 17:00 Uhr Gruppenstunden im Wald an. Diese werden mit einer erfahrenen Waldpädagogin im grünen Klassenzimmer im Perlacher Forst (Menterschwaige) stattfinden.

Mit dem nachfolgenden Formular könnt ihr euch und eure Kinder dafür anmelden. Geplant sind langfristigere Naturschutzprojekte und ein gemeinsamer spielerischer Austausch im und mit dem Wald.
Die Gruppenstunden werden kostenfrei für euch angeboten werden. Diese finden bei jedem Wetter statt und werden nur bei Sturm und starkem Regen rechtzeitig abgesagt.

Wir würden uns freuen, euch bei uns im Wald begrüßen zu dürfen!

 

 

Vielen, vielen Dank für Euer Interesse an unserer Waldgruppe. Leider sind schon alle Plätze belegt… Wir bemühen uns darum bald neue Möglichkeiten zu schaffen.

Auch wird es in den Sommerferien wieder mehrere einwöchige Ferienprogramme geben.

Um auf dem neuesten Stand bei unseren Angeboten zu bleiben: Abonniert unseren Newsletter, dann erfahrt Ihr alles als erste!

 
 

Baumpflanzung zum Tag des Baumes am 25. April

Zur Feier des Tages setzten der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder und die Bayerische Forstministerin Michaela Kaniber MdL, heute Stützpfosten bei zwei frisch gepflanzten Buchen im Lehr- und Versuchswald Grub, Poing.

Die Buche ist Baum des Jahres 2022. Durch andere Bäume und Sträucher wie Rose, Eiche, Wildbirne, Hartriegel und Wolliger Schneeball soll nun die Lebensgemeinschaft (Fagetum) der Buche gestärkt werden.

Anton Dippold, Geschäftsführer der Bayerischen Staatsgüter betitelte den 2020 errichteten Lehr- und Versuchswald als „Kleinod der Biodiversität“, der stark von Erholungssuchenden frequentiert wird.

Tanja Schorer-Dremel MdL und erste Vorsitzende der SDW Bayern betonte die Wichtigkeit der Buche im Klimawandel: „Diese Ökosystem zu erhalten, ist Auftrag für uns Menschen.“ Auch Ministerpräsident Söder und Forstwirtschaftsministerin Kaniber gingen auf die große ökologische Bedeutung der Wälder ein, deren Schönheit und Funktionalität es zu schützen gilt.
Oberste Priorität hat laut Kaniber die Forschung, um die richtigen Baumarten im Kampf gegen den Klimawandel stellen zu können.  

 

 

v.l.n.r.: Anton Dippold (Geschäftsführer der Bayerischen Staatsgüter), Tanja Schorer-Dremel MdL (Vorsitzende der SDW),

Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Thomas Huber MdL und Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber MdL Foto: M. Kronschnabl-Ritz 

 
 
 
 
 

Foto: M. Kronschnabl-Ritz 

 

Angebot Waldtage und Waldwochen der Sparda-Bank 

Die SDW Bayern bietet zusammen mit der Stiftung "Wir helfen dem Wald" und der Sparda-Bank Waldtage bzw. Waldwochen für nordbayerische Grundschulen an.
Dazu können die jeweiligen Schulen aus drei Programmen eines wählen. 
Im Folgenden werden die einzelnen Aktionsprogramme vorgestellt. 


Aktion1: 

Die Wüstenspringmaus Speedy Gonzales ist zu Gast in Erna Eichhorns Herbstwald
Speedy kennt keine Bäume, beim ihm gibt es nur Kakteen. Die können bei sehr großer Hitze wachsen.
Speedy hat von den anderen Tieren gehört, dass Bäume mit großer Hitze nicht zurechtkommen.
Außerdem erzählt man sich, dass es in Zukunft vielleicht überall wärmer werden wird, weil sich das Klima verändert.
Er möchte deshalb seine Freundin Erna das Eichhörnchen besuchen. Erna lebt in einem Wald und kennt die Bäume gut. Bestimmt kann sie ihm etwas über den Wald erzählen.
Ausführliches Programm hier zum Download

 

Aktion 2:

Projektwoche für die Schüler:innen

Montag: Wald kennenlernen
Dienstag: Wo spielt der Wald in unserem Leben eine Rolle?
Mittwoch: Ein Tag Unterricht im Wald durch die SDW
Donnerstag: Ein Tag Unterricht durch die Lehrenden
Freitag: Reflexions- und Abschlusstag

Ausführliches Programm hier zum Download

 

 

Aktion 3:

Pablo & Lola – Was ist nur mit dem Wald los?

Ich bin Pablo, zusammen mit meiner Freundin Lola erforsche ich den Regenwald. Ich wohne dort ganz nah am Wald.
Mir fällt seit Längerem auf, dass es dem Wald immer schlechter geht: überall entstehen Neubaugebiete, Straßen zerschneiden den Wald, Bäume sterben ab.
Manche Leute zünden sogar den Regenwald an und pflanzen danach Ölpalmen für Palmöl. Wie geht es dem Wald bei euch? Ich bin sehr neugierig, was ihr mir berichten könnt.

Ausführliches Programm hier zum Download

Im unten stehenden Anmeldeformular können Sie sich mit Ihrer Klasse eintragen 

 

 

 

 

 

 



Gründung SDW Hochschulgruppe

Am 20. April wird am Campus Weihenstephan eine neue SDW Hochschulgrupe gegründet. Diese ist Teil des Vorhabens, die SDW wieder stärker über Gesamtbayern zu etablieren. 
Ziel ist es, dass die Studierenden sich gegenseitig unterstützen, mit Experten austauschen, jagen gehen, Planspiele zur Waldbewirtschaftung durchführen und Exkursionen veranstalten. 


Interessierte sind herzlich eingeladen. Für das leibliche Wohl (Grillen) und Getränke ist gesorgt. 

 

Datum: 20. April 2022 
Uhrzeit: 15:00  
Ort: Hans Carlowitzplatz in Freising, zwischen der LWF und dem TU Forstgebäude

 

 

 


Save the Date – Tagung des Netzwerks „Draußenunterricht“

Das Netzwerk „Draußenunterricht“ bietet in der Auftakt-Tagung „Draußen macht Schule / vielfältig“ Interessierten die Möglichkeit sich mit theoretischen und praktischen Impulsen und Workshops auszutauschen und kennenzulernen.
Die Tagung findet vom 27 bis 29. Oktober 2022 in Bad Sulza in Thüringen statt.

Ziel der Tagung ist die Vielfalt des Draußen-Lernens aufzuzeigen und praktisch erfahrbar zu machen, sowie die Arbeit des Netzwerks an sich.

Das Lernen, die Bildung und unser Leben sollen in Zukunft so gestaltet werden, dass es uns und der Mitwelt gut geht.

 

Sobald ihr euch zu diesem Termin anmelden könnt, lassen wir es euch wissen! 


Ein Tag im Wald 

Seit 2019 gehen Schüler:innen des Sebastian-Finsterwalder-Gynasiums in Rosenheim einmal im Jahr an je drei Tagen in den Wald. Im Rahmen der Umweltprojekttage der Schule pflanzen die Kinder in dieser Zeit Bäume und stärken ihr Umwelt- und Klimabewusstsein.

 

 

Auch in diesem Jahr hat die 8d u.a. 150 Bäume bei Kolbermoor gepflanzt. Auf der aufforstungsbedürftigen Fläche im Kolbermoor konnten die Kinder ihr praktisches können unter Beweis stellen.

Am Waldrandgebiet sollten Sträucher gepflanzt werden. Sie werden zukünftig als wichtiger Lebensraum und Schutzraum für Kleintiere, Vögel und Insekten dienen. Aber nicht nur Pflanzungen fanden statt. Die Palette reicht von Upcycling bis hin zum Bau von Insektenhotels.
Die SDW half dabei eine geeignte Fläche für die Baumpflanzaktion zu gewinnen. Anna Hunklinger von der SDW wies die Schülerinnen und Schüller an diesen Tagen u.a. in das richtige Pflanze von Bäumen ein.
Weiter lernten die Kinder Wissenswertes rund um den Wald, seinen Nutzen und seine Schutzbedürftigkeit. Auch das Ablesen des Alters eines Baumes anhand der Jahrringe, sowie das Umrechnen in CO2 konnten die Kinder erlernen.
Ein großes Problem hinsichtlich des CO2-Ausstoßes stellt laut Anna Hunklinger die Digitalisierung dar. Dabei steht diese dem Flugverkehr in nichts nach.
Das brachte die Kinder zum Staunen, denn wie häufig sitzen sie selbst vor dem Laptop, dem Handy oder dem TV?

Weiter war auch die Mittagspause ein Erlebnis. Die Schüler:innen hatten selbst zubereitete vegetarische Schmankerl dabei, die sie untereinander austauschen und bewerten konnten.

Die Rezepte des Mittagessens sollen in einem kleinen Kochbuch veröffentlicht werden.

 

   

 

Abb.: Die Kinder hatten sichtlich Spaß an der Natur und konnten in diesen drei Tagen viel lernen. Fotos: Johannes Thomae


Projekt "Morgen kann kommen" 

Am 21. März waren wir im Forstbetrieb Kipfenberg und haben Tannen gepflanzt. Diese Pflanzung war Teil der Auftaktveranstaltung zum "Wurzel"-Projekt der Klimainitiative des Bundesverbands der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) "Morgen kann kommen".
Insgesamt sollen in diesem Jahr im Zuge des Projekts 1 Mio. Bäume gepflanzt werden.

 

Tannen im Klimawandel

Die Tanne gilt als sehr trockenresistent und erweist sich als äußert stabil bei steigenden Temperaturen. Damit steht sie im Klimawandel besser da, als Fichte, und Lärche. Lediglich die Douglasie hat mit der Trockenheits-Resistenz der Tanne mithalten. Weiter kann die Tanne auf vielen verschiedenen Standorten wachsen, durch ihr tiefes Wurzelwerk kommt sie sogar auf schwierigen Böden zurecht.
Die Tanne besitzt eine Pfahlzwurzel was bedeutet, dass sie auch bei Stürmen besseren Halt im Boden hat, als z.B. die flachwurzelnde Fichte.
Der einzige relevante Nachteil der Tanne ist ihre hohe Verbissgefährdung durch Wild. Dieser Problematik kann aber mit umweltfreundlichem Einzelschutz oder auch gezielter Jagd entgegengewirkt werden.

 

In Kipfenberg dabei waren (v.l.) Manuel Kraus (Revierleiter BaySF Revier Dörndorf), Rudolf Habereder (FBL BaySF Forstbetrieb Kipfenberg), Wolfgang Gebhard (Vorstand VR Bayern Mitte eG), Prof. Dr. Manfred Schölch (Vorstand SDW Bayern) und der Geschäftsführer der SDW Bayern, Simon Tangerding.


Tag des Waldes am 21. März


Beim diesjährigen Tag des Waldes stehen Baumpflanzungen für die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) im Mittelpunkt der Veranstaltungen.

Angesichts der großen Waldverluste hat die SDW ihre Baumpflanzaktionen stark intensiviert. Ein Teil der verlorenen Waldflächen kann sich natürlich verjüngen, aber insbesondere Fichtenmonokulturen benötigen Unterstüztung um zu einem klimastabilen Mischwald zu werden.

In der Vielzahl der Pflanzungen zum Tag des Waldes stechen in diesem Jahr zwei Aktionen besonders hervor:

 

Am 21. März starten wir unsere langfristige Kooperation unter dem Motto „Wurzeln“ mit dem Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR). Sechs größere Pflanzungen finden in Berlin und fünf anderen Orten statt. Bundesweit werden über einhundert Pflanzungen folgen, bei denen die SDW die fachliche Betreuung übernimmt. Außerdem werden im Rahmen der Klima-Initiative „Morgen kann kommen“ auch Waldführungen und waldpädagogische Veranstaltungen stattfinden.
Vier Hektar neuen Wald begründet die SDW an diesem Tag mit Unterstützung des Bundes Deutscher Unternehmensberater (BDU).
Dafür werden fast 20.000 Bäume und Sträucher für einen gestuften artenreichen neuen Wald in Mehlingen bei Kaiserslautern gepflanzt. Ein beispielhaftes Waldmehrungsprojekt!

An vielen Orten werden an diesem Tag Ehrenamtliche und Akteur:innen aus Wald und Forstwirtschaft Aktionen durchführen und Bäume pflanzen. Ein wichtiges Engagement!

Wir danken im Namen des Waldes allen Unterstützenden für eure Hilfe.

 

 Selbst die Kleinsten können dem Wald helfen. Quelle: SDW 


Pflanzaktion erfolgreich beendet 

Die Sparda-Bank Aschaffenburg pflanzt 900 Atlaszedern


Letzte Woche fiel der Startschuss auch für Aschaffenburg. Anlässlich des 90-jährigen Jubiläums der Bank sollen auch hier 900 Bäume gepflanzt werden. Die Wahl fiel auf die anpassungsfähige Atlaszeder. 
Sie ist ein echter Garant im Klimawandel, da sie v.a. auf sonnigen und warmen Standorten wächst und mit trockenem Boden zurecht kommt.
Allgemein kann sie sich an die verschiedensten Boden- und Klimaverhältnisse anpassen. Auch mit Frösten bis zu - 16 Grad kommt sie gut zurecht. 


Die Nadeln der Atlas-Zeder piecksen und stechen, daher ist es nicht nötig, sie mit Fege- und Verbissschutz vor heimischem Wild zu schützen. Auch Krankheiten und Schädlinge kommen nur sehr selten vor. Nur an ungünstigen Standorten können Pilze an den Nadeln auftreten. 
Durch die typische Herzwurzel-Form hat die Atlas-Zeder einen festen Halt im Boden.

 

Aschaffenburg war nun die letzte Station der Pflanzaktion. Wir freuen uns über viele neue Bäume

 

v.l.  Kathrina Schafhauser (SDW), Ruthard Sämann (Sparda) Lukas Nitzl (AELF Karlstadt) und Christoph Ruppert (BGM Bessenbach) 

 


Die Rot-Buche (Fagus sylvatica)

Die Rot-Buche ist der häufigste deutsche Laubbaum und sie ist Wiederholungstäterin. 1990 war sie bereits zum Baum des Jahres gekührt worden. 2022 schafft sie es erneut auf den 1. Platz.
Im Merkblatt stellen wir euch die Buche näher vor und erklären u.a. warum sie beim Kampf gegen den Klimawandel und beim Umbau in klimastabile Mischwälder nicht vergessen werden darf.

Mehr dazu zu gibt es hier! 

 

Am wohlsten fühlt sich die Buche auf gleichbleibend bodenfrischen und gut durchwurzelten Böden. Staunässe meidet sie. (Foto: Pixabay) 

 


Die Große Brennnessel (Urtica dioica)

Die Große Brennnessel wurde zur "Heilpflanzes des Jahres 2022" gekührt. Und das zu Recht. Sie ist nicht nur eine Vitaminbombe, sondern kann auch bei vielen unterschiedlichen Erkrankungen und Leiden eingesetzt werden.
Im Merkblatt erzählen wir euch etwas über den Standort, die Ökologie und auch über die Verwendung und Heilwirkung der Brennnessel. Hier gehts zum Link!

 

 

Die Brennnessel kommt überall auf der Welt vor und zeigt als Zeigerpflanze an, wo der Boden besonder stickstoffreich ist. (Foto: Pixabay)


 

Hier habt ihr die Möglichkeit euch mit Akteuren u.a. aus den Bereichen Forst, Naturschutz, Politik und Bildung über Aspekte des Waldes auszutauschen. 


Eine Anmeldung ist bis zum 25. März möglich. 
Infos, Anmeldung und Programm findet ihr hier. 


Das Pflanzen geht weiter

Sparda-Bank pflanzt 900 Bäume in Würzburg

Zwei Tage nach der Pflanzung in Erlangen ging es am 20. Januar nach Würzburg zu einem weiteren Spatenstich der Sparda Bank, anlässlich des 90-jährigen Jubiläums.

Im Forstbetrieb Arnstein sollen zukünftig 900 Flatterulmen wachsen. 

Wie geeignet ist die Flatterulme im Kampf gegen den Klimawandel?

Die Flatterlume weißt als einzige europäische Art sog. Brettwurzeln auf. Diese helfen ihr, auch in vernassten Standorten, die Standfestigkeit aufrecht zu erhalten. 
Die Flatterulme hat ein großes Verbreitungsgebiet über weite Teile Europas, was sich als Vorteil im Zuge der klimatischen Erwärmung herauskirstallisiert. Bevorzugte Standorte der Flatterulme sind Feuchtwälder, Sumpf- oder Bruchwälder. Auch wird sie als Mischbaumart in Eichenwäldern gerne gepflanzt. Aber auch auf trockeneren Standorten kommt die Flatterulme zurecht und auch hier bildet sie ihre Brettwurzeln aus. 
Alles in Allem ist die Flatterulme anpassungsfähig und kann somit gut als Alternative im Zuge des Klimawandel-Waldumbaus gesehen werden. 

v.l.: Christoph Riegert (BaySF Forstbetriebsleiter Arnstein), Kathrina Schafhauser (SDW), Ruthard Sämann (Sparda Würzburg) 


Nächster Spatenstich 

Sparda-Bank pflanzt 900 Bäume in Erlangen


Am 18. Januar war Spatenstich der Sparda-Bank für weitere 900 Bäume zum 90. Geburtstag der Bank. Diesmal ging es zu den Stadtforsten nach Erlangen. 
Auf der Fläche sollen zukünftig verschiedene Laubbaumarten, u.a. Manaesche, Hopfenbuche, Elsbeere, Zerreiche, Winterlinde und Hainbuche einen klimastabilen Mischwald bilden. 

 
 
v.l. Reiner Seifert (AELF) , Jörg Volleth (2. Bgm. Erlangen), Kathrina Schafhauser (SDW), Ullrich Beyer (Stadtforst) und Jasmin Wiesinger (Sparda).
 
 

Besonderheit:

 
Die Stadforsten Erlangen pflanzen im sog. "Nelder-Rad". Hierbei handelt es sich um eine Trupppflanzung in Form eines Rades. Dieses Pflanzschema hat folgende  Vorteile:
- Erntebäume (herrschende Bäume) und Trainerbäume (dienende Hilfsbäume) können sich bereits in früher Jugend wirksam miteinander mischen
- praktikabel für kleinflächiges Arbeiten 
- die Pflanzzahl wird auf das Wesentliche reduziert --> auch bei Engpässen in der Pflanzversorgung kann der Waldumbau gewährleistet werden 

Bergwald in Bayern

 

Die Bayerischen Alpen sind 140 Mio. Jahre alt. Sie sind Erholungsraum, Wirtschaftsfaktor und beherbergen den Bergwald. Nach der dritten Bundeswaldinventur beträgt die Waldfläche des bayerischen Bergwalds 260.000 Hektar. Das entspricht einem Waldanteil von 50% und liegt damit über dem des bayerischen Landesdurchschnitts. 
Bergwälder sind echte Allrounder. Sie sind Heimat für viele (seltene) Arten und haben eine hohe Bedeutung für den Naturschutz. Ihre wichtigste Aufgabe ist jedoch ihre Bedeutung als Schutzwälder. 

Wir haben uns in folgendem Merkblatt mal etwas genauer mit der Bedeutung des Bergwaldes für Bayern beschäftigt. Klickt hier!


Weitere Bäume für den klimastabilen Wald

Sparda-Bank pflanzt 900 Bäume in Bamberg

Ein Termin jagt den nächsten. Am 13. Januar war Spatenstich bei der Städtischen Forstverwaltung Bamberg für weitere 900 Bäume im Zuge der Aktion "9.000 Bäume für Nordbayern" der Sparda-Bank.
Gepflanzt wurden Tannen-Wildlinge. Die Tanne ist ein robuster Baum und gut gegen Unwetter und Dürreperioden gewappnet. 

 

Was versteht man unter dem Begriff Wildlingspflanzung?

 

Wildinge werden aus Natur-Verjüngung gewonnen und eignen sich gut für Pflanzungen im Schutz von Altbäumen oder als Ergänzungspflanzung, falls die Naturverjüngung zu lückig ist.
Nadelbaum-Wildlinge werden ab Mitte Oktober gewonnen. Hierzu ist es wichtig die hohe Bodenfeuchtigkeit oder Regenperioden auszunutzen.
Vorteile von Wildlingen sind, dass sie sich gut anpassen können und die beste Pflanzenfrische aufweisen. Wildlingspflanzen sind standortangepasst und kostengünstiger, eignen sich aber nicht zur Pflanzung auf Freiflächen.
Merke: Tannen sind die einzigen Nadelbäume, die als Wildling gepflanzt werden können.

v.l.: Karl Schreiner, Jonas Linzmayer (beide Städt. Forstverwaltung Bamberg), Nikolaus Fischer (Vorstand SDW), Dieter Bierlein (Stv. Leiter der Städt. Forstverwaltung Bamberg), Jasmin Wiesinger (Sparda-Bank Nürnberg) und Kathrina Schaffhauser (SDW). Foto: Sparda-Bank Nürnberg

 


Das Pflanzen geht weiter

Sparda-Bank pflanzt 900 Bäume in Roth

Nicht nur in Coburg war am 11. Januar Spatenstich für weitere Bäume zum 90-jährigen Jubiläum der Sparda-Bank. Auch Roth, ein weiterer Bank-Standort, soll um 900 Bäume reicher werden. 
Auf der Fläche werten in Zukunft Hainbuchen, Esskastanien und Flatterulmen den Mischwald klimastabil auf.

 

Was macht diese drei Baumarten so wertvoll im Kampf gegen den Klimawandel?


Die Hainbuche ist eine sehr anpassungsfähige und klimatolerante Baumart. Auch mit längeren Trockenphasen kommt sie problemlos zurecht. Ähnlich verhält sich auch die Flatterulme, die ursprünglich feuchte und frische Standorte besiedelt, aufgrund ihrer tiefreichenden Wurzeln, aber ebenso mit Trockenheit auskommt. 
Die wärmeliebende Esskastanie ist v.a. wegen ihrer Strukturvielfalt wertvoller Lebensraum, u.a. für für zahlreiche seltene Insekten und Käfer.

v.l. : Andreas Buckreus (2. Bürgermeister, Stadt Roth), Jasmin Wiesinger (Sparda-Bank), Thomas Deyerler (Stadtförster Roth) und Paul Killguß (SDW) 
Foto:Robert Schmitt 


Ein grüner Start ins Jahr 

Sparda-Bank pflanzt 900 Bäume in Coburg


Zum 90-jährigen Jubiläum der Bank gibt es weitere 900 Bäume für den Sparda-Bank-Standort Coburg.
Am 11. Januar waren wir im Forstrevier Coburg zum Spatenstich vor Ort. 900 Kirschbäume sollen hier gepflanzt werden. 

v.l.: Kathrina Schafhauser (SDW), Stephan Kunz (Sparda), Miriam Janthur (Revierleiterin) und Hund Ella  


 

Ablauf der Pflanzaktionen

Sie möchten dem Wald etwas Gutes tun? Wie wäre es mit einer Baumspende oder einer eigens durchgeführten Baumpflanzung? Hier finden Sie die Antworten zu den wichtigsten Fragen.

 

In bestimmten Reihenabständen werden die jungen Bäume gepflanzt.
Es ist darauf zu achten, dass die Bäume standortsangepasst sind.

FotoArchiv SDW

 

An wen kann ich mich bei Interesse an einer Baumpflanzung oder Spende wenden?

Sie können die Geschäftsstelle der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. in München unter der Telefonnummer: 089 - 28 43 94 erreichen. Alternativ schreiben Sie eine Mail an: info@sdwbayern.de

 

Gibt es Vorüberlegungen die ich treffen muss, wenn ich an einer Pflanzung oder Spende interessiert bin?

Ja, bei Erstkontakt möchten wir von Ihnen folgendes wissen:

-        Möchten Sie selbst pflanzen oder pflanzen lassen?

-        Wenn Sie selbst pflanzen: wie viele Leute nehmen an der Pflanzung teil?

-        Wo soll die Pflanzung stattfinden (am besten wäre ein Standort in Ihrer Nähe)?

-        Wie viele Bäume möchten Sie für die bayerischen Wälder spenden?

 

Wie viel kostet ein Baum?

1 Baum = 5€ (darin sind auch die Kosten für Material, Pflanzung und Pflege enthalten)

 

Wer entscheidet welche Baumarten gepflanzt werden?

Das entscheiden wir zusammen mit Ihnen und dem Waldbesitzenden, in dessen Wald die Pflanzung stattfindet. Gibt es z.B. ein bestimmtes Thema, dessen Sie sich annehmen möchten, wie Klimawandel, Biodiversität, Bodenschutz oder Wasserhaushalt? Auch hier gibt es Möglichkeiten, jeweils passende Baumarten auszuwählen. Grundsätzlich müssen die Baumarten aber standortgerecht und klimaresistent sein.

 

Vorbereitete Eichenstecklinge warten darauf, in die Erde gepflanzt zu werden.

Besonders ist darauf zu achten, dass die Wurzel nicht austrocknet oder abgeknickt wird. Foto: Archiv SDW

 

Wie läuft eine Pflanzung ab, wenn ich selbst pflanzen möchte?

Wenn wir einen Termin und Ort mit Ihnen vereinbart haben, dann bestellen wir die Bäume bei einer Pflanzschule. Materialien wie Spaten, Handschuhe usw. bringen wir zum Termin selbst mit. Am vereinbarten Treffpunkt gibt es eine kurze Vorstellungsrunde, dann gehen wir gemeinsam zum Pflanzort. Dort erklären wir Ihnen was bei einer Pflanzung beachtet werden muss und beantworten natürlich Ihre Fragen. Danach dürfen Sie selbst Ihre Pflanzung durchführen. Hin und wieder kommt es vor, dass die jungen Bäumchen besonders vor Verbiss geschützt werden müssen. Dazu teilen wir bereits bei der Pflanzung Schafwolle aus, mit der der Haupttrieb umwickelt wird. Das hält v.a. Rehwild davon ab, die jungen Bäume zu beschädigen.

 

Wie läuft eine Pflanzung ab, wenn ich eine Spende tätige?

Auch hier werden die Bäume bestellt und vom Waldbesitzer oder der Waldbesitzerin, in deren Wald gepflanzt werden soll, gepflanzt. Die Rechnung dazu wird an die Schutzgemeinschaft gesandt, die wir von Ihrer Spende bezahlen. Bei jeder Spende sind wir von der Schutzgemeinschaft beim Spatenstich dabei. Bei einer großen Spende werden die restlichen Bäume vom städtischen Forstbetrieb gepflanzt. Gerne erhalten Sie auch auf Wunsch eine Spendenquittung.

 

Kommt nach einer Pflanzung oder einer Spende noch etwas auf mich zu?

Nach der Pflanzung werden die Koordinaten der gepflanzten Bäume, sowie Infos und Fotos dazu in eine Karte und in Google Maps eingetragen. Sie bekommen diese Karte mit Infos zur Fläche und ein Pflanzzertifikat. So finden Sie immer „Ihre“ Bäume und können diese besuchen. Zusätzliche Pflegemaßnahmen nach der Pflanzung kommen aber keine auf Sie zu.

 

Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Zögern Sie nicht und schreiben oder rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Weitere Infos finden Sie hier: https://www.sdw-bayern.de/mitmachen/spende.html

 


 


 


 

Weihnachtsspflanzung

Dem Aufruf unserer Weihnachtspflanzung am 18. Dezember sind sieben freiwillige Helferinnen und Helfer gefolgt.

Zusammen haben wir im "Ort der Erinnerung" in Grub 120 Weiß-Tannen gepflanzt. 

Vielen Dank für eure tatkräftige Unterstützung. 

 


 

Die Pflanzreise zum Jubiläum geht weiter

Sparda-Bank pflanzt 900 Bäume in Schweinfurt


Zum 90-jährigen Jubiläum der Bank gibt es weitere 900 Bäume für Schweinfurt. Der offizielle Spatenstich bei der Freiwilligen Feuerwehr Üchtelhausen am 20. Demzember erweitert die Artenvielfalt des Baumbestands. Speierling, Kirsche, Baumhasel und Spitzahorn sollen nun CO2 im Wald binden. Mit der Pflanzung setzt die Bank ihre Aktion „9.000 Bäume für Nordbayern“ in Unterfranken fort, die Teil einer umfangreichen Nachhaltigkeitsstrategie ist. 

v.l.: Kathrina Schafhauser (SDW), Michael Dütsch (Revierleiter Schweinfurt), Stephan Kunz (Sparda Bank) 

Klimaschutzprojekt zum Jubiläum: Sparda-Bank Nürnberg pflanzt 9.000 Bäume 

Ihren 90. Geburtstag feiert die Sparda-Bank Nürnberg eG nicht nur gemeinsam mit ihren Kunden, sondern tut auch etwas Gutes für die Umwelt. An jedem Standort der Bank pflanzt sie in Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. (SDW) 900 Bäume, insgesamt sind das 9.000 in Nordbayern.

 

Jubiläum im Zeichen der Nachhaltigkeit


Am Reichelsdorfer Keller hat die Genossenschaftsbank nun den Spatenstich zur Pflanzung
von 900 Bäumen durchgeführt – gleichzeitig markiert dies den Auftakt zur Aktion „9.000
Bäume für Nordbayern“. Stefan Schindler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank
Nürnberg, erklärt: „Nachhaltigkeit geht jeden etwas an, auch die Unternehmen. Daher
widmen wir unser Jubiläum diesem elementaren Thema. Wir sehen es als unsere
Verantwortung an, unseren eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und die Bäume im
Hinblick auf die veränderten Umweltbedingungen zu stärken.“

 


Klimawandel erfordert Waldumbau


Um den Wald im Großraum Nürnberg für den Klimawandel fit zu machen, wird der
Waldumbau forciert. Wo ehemals Kiefern und Fichten dominierten, sollen nun artenreiche
Mischwälder entstehen. Diese erfüllen wichtige Aufgaben für den Naturhaushalt: Sie
erhöhen etwa die Qualität des Bodens, sind besser mit Wasser versorgt als Monokulturen
und fördern die Artenvielfalt. Dazu ein kleines Beispiel: Laut dem Portal co2online.de bindet ein Laubbaum im Laufe seines Lebens durchschnittlich rund 12,5 kg CO2 pro Jahr und wandelt dies in Kohlenstoff und Sauerstoff um. Bei 900 gepflanzten Bäume sind das im Jahr über elf Tonnen CO2, die sie in saubere Luft umwandeln. Rund um den Tiergarten werden nun in Zusammenarbeit mit der SDW drei Baumarten gepflanzt: die Traubeneiche, die Esskastanie und die Eibe. Die neuen Arten tragen einen weiteren Teil zur Förderung der Biodiversität im Wald bei. Die Blätter der Traubeneiche und Esskastanie sind von Würmern oder anderen Bodenlebewesen um einiges besser zersetzbar. So wird der Kohlenstoffspeicher im Waldboden erhöht und mit wertvollen Nährstoffen angereichert.


Klimaschutz vor Ort


Nachhaltigkeit und Klimaschutz bilden wichtige Säulen im gesellschaftlichen Engagement
der Sparda-Bank Nürnberg. Als eine der ersten Regionalbanken ist sie seit dem Frühjahr
2021 ein klimaneutrales Unternehmen. Weiter ist die Sparda-Bank Nürnberg seit Oktober 2021 an der Online-Plattform „LENA – Lieber eine nachhaltige Alternative“ beteiligt. Ziel des Portals ist es, jedem Menschen den Einstieg in einen nachhaltige(re)n Alltag zu ermöglichen.

 


 

 

Ein Geschenk der etwas anderen Art -

Pflanzen Sie Bäume im Kreis Ihrer Lieben.

Ort: S-Bahn Grub

Termin: 18.12.2021, 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr,

Anmeldung über: paul.killguss@sdwbayern.de

 


 

Stabwechsel bei der SDW

Das neue Präsidium stellt sich vor. Ursula Heinen-Esser ist neue SDW-Präsidentin, Frau Tanja Schorer-Dremel, MdL als neues Mitglied ins Präsidium gewählt. 

04.11.2021

Nach fast 30 Jahren an der Spitze der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) hat Staatssekretär a. D. Dr. Wolfang von Geldern das höchste Amt an Ursula Heinen-Esser, Umweltministerin in NRW, weitergegeben. Erstmals in der Geschichte der SDW führt jetzt eine Frau die 25.000 Mitglieder des Waldschutzverbandes an, der sich seit fast 75 Jahren für die Waldpädagogik und den Waldschutz einsetzt. „Der Wald ist unsere natürliche Lebensgrundlage. Er steht für Biodiversität, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Er bietet uns Menschen dazu eine Heimat, lässt uns Natur pur erleben. Seit vielen Jahren engagiere ich mich auf verschiedenen Ebenen für den Wald. Dieses Engagement möchte ich in der SDW fortsetzen und intensivieren, meine Erfahrung und mein Netzwerk der Arbeit für den Wald zur Verfügung stellen“, so Heinen-Esser nach der erfolgreichen Wahl. In der Abschiedsrede von Dr. Wolfgang von Geldern wurde deutlich, mit welchem großen Engagement und Begeisterung er sich für den Wald und die Weiterentwicklung des Verbandes und den Waldschutz eingesetzt hat.

 

„Allein der Anstieg von fünf auf 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter innerhalb der letzten zehn Jahre zeigt deutlich, dass die SDW in der Umweltbildung und im Waldschutz inzwischen eine wesentlich größere Rolle spielt. Gemeinsam sind der SDW- Bundesverband und die 15 Landesverbände wichtige Akteure im Wald und im Naturschutz“, erläuterte der Ex-Präsident. „Ich bin mir sicher, dass die SDW die folgenden Jahre nutzen wird, auch ihre politischen Themen und For­derungen für den Wald voran­zubringen“, so von Geldern weiter.

 

Die Diskussion und der Austausch auf allen Ebenen des Verbandes sollen nun die Weichen für die zukünftige Arbeit der SDW bilden. Dabei stehen die Verbandsziele nach wie vor im Mittelpunkt, denn diese sind in der aktuellen Situation des Waldes wichtiger denn je. Sie gilt es mit neuen Methoden und Instrumenten zu stärken und präsenter zu machen.

 

Zusammen mit Präsidentin Ursula Heinen-Esser werden sich zukünftig engagieren:

 

Ursula Heinen-Esser, Präsidentin

Marie-Luise Fasse, Vizepräsidentin (SDW Vorsitzende NRW)

Dieter Pasternack, Vizepräsident (SDW Vorsitzender NDS)

 

Cajus Caesar, Beisitzer (Waldbeauftragter des BMEL, Amt endet mit 2021)  

Ulrich Kienzler, Beisitzer (Leitender Forstdirektor aus Baden-Württemberg)

Bernhard Klug, Beisitzer (SDW Vorsitzender Hessen)

Isabel Mackensen-Geis, Beisitzerin (SDW Vorsitzende RLP)

Tanja Schorer-Dremel, Beisitzerin (SDW Vorsitzende Bayern)

 

Theres Köppen, Bundesleiterin der Waldjugend

Dr. Eva Müller, Leiterin der für Wald zuständigen Abteilung im BMEL (scheidet im Dezember 2021 aus)

 

Im erweiterten Präsidium arbeiten mit:

 

Prof. Dr. Uwe Schmidt, Universität Freiburg (Vertreter der Forstwissenschaft)

Henrik Lindner, Stiftung Wald für Sachsen (Stlv. Vorsitzender SDW Sachsen) (Vertreter der Forstbediensteten)

Nikolai Kalinke (Vertreter für die SDW Arbeitskreise)

 

Dr. Wolfgang von Geldern wurde als ausgeschiedener Präsident zum Ehrenpräsidenten ernannt.

 


 

Unterricht im Wald

Unsere Internetseite www.unterrichtimwald.de ist online! Hier findet Ihr alle Infos. Das Buch mit insgesamt über 300 Stundenkonzepten geht noch vor dem kommenden Schuljahr in den Druck.

Unser Fundus an Unterrichtseinheiten wächst kontinuierlich. Wir haben begonnen uns intensiv mit den Lehrplänen der Mittelschulen auseinanderzusetzen. Bald folgen auch Artikulationen für Realschulen und Gymnasien.

 

Neuer Fernsehbeitrag des ZDF-PLanB: Zwischen Wald und WLAN

Alle Informationen zu den Schulwälder, FAQ und Materialien werden gerade überarbeitet und stehen bald wieder zur Verfügung. 

Als Teil des Netzwerkes "Draußenunterricht in Deutschland" möchten wir auf die Veröffentlichung der offiziellen Homepage hinweisen. 

Unter www.draussenunterricht.de finden Sie alle Informationen!


Klassenzimmer unter Bäumen

So gut tut Kindern die "Draußenschule" im Wald

Die Nürnberger Waldklasse, initiiert durch die SDW LV Bayern wurde von einer Journalistin besucht und die Vorzüge des Draußen Lehren und Lernens wieder einmal herausgestellt. Den Artikel gibts hier zu lesen. 


 

Scheue Schellenten gesichtet 

Ein Bericht der Eschenbacher Waldjugend:

„Vor 4 Jahren wurden im Naturschutzgebiet ‚Eschenbacher Weiherkette‘ von unserem Förster Martin Gottsche das erste Mal Schellenten gesichtet. Um diese Population zu fördern bauten wir 6 Schellentenkästen und hängten diese auf. Gefördert wurde diese Maßnahme damals von der Unteren Naturschutzbehörde.

Letztes Jahr wurden diese im Zusammenhang mit der BR - Sendung "Unkraut" (siehe Jahresbericht 2020) das erste Mal kontrolliert. Hierbei konnten wir in zweien der sechs Kästen Nester der Schellenten finden.

Auf diesen Erfolg hin haben wir in einen der angenommenen Kästen diesen Winter eine Wildkamera installiert, mit der Hoffnung, dass der Kasten wieder angenommen wird und wir das Brutgeschehen verfolgen können. Und hier haben wir das Ergebnis!“


Dem Wald bei Hohenberg und Schirnding soll es bessergehen!

Dafür setzen wir uns zusammen mit dem Kreisvorsitzenden Albrecht Schläger in Kooperation mit Partnern und Sponsoren ein. Im Hohenberger Stadtwald werden 4.000 Setzlinge Rotbuchen und 1.000 Weißtannen gepflanzt. Die Unternehmen Multicycle und ClimatePartner unterstützen die Aufforstung im Wert von 20.000 Euro. Im Ortsgemeindewald Raithenbach, Gemeinde Schirnding, werden 1.300 Bäume gepflanzt.Bürgermeisterin Karin Fleischer und Elsbeth Tröger dankten für die Spende der Setzlinge. Die Waldbesitzervereinigung Sechsämterland war beim Termin vor Ort durch Geschäftsführer Benedict Michel vertreten. Vor 50 Jahren lag der Anteil an Laubholz im Stadtwald Hohenberg bei 25 Prozent, heute seien dies 66 Prozent, erklärte Schläger. Schläger dankte den Firmen, die sich im Klima- und Umweltschutz engagieren. „Für Firmen ist es modern geworden, in die Zukunft zu investieren und Spenden für den Mischwald sind gut angelegt“. Dem pflichteten Benedict Michel und Bürgermeister Jürgen Hoffmann bei.

Unser Foto zeigt (von links): Jürgen Hoffmann, Bürgermeister Hohenberg, Elsbeth Tröger, Schutzgemeinschaft Ortsgemeindewald Raithenbach, Albrecht Schläger, Kreisvorsitzender Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Horst Clericus, Förster a.D., Benedict Michel, Geschäftsführer Waldbesitzervereinigung Sechsämterland und Karin Fleischer, Bürgermeisterin Schirnding. 


Lehr- und Versuchswald Poing

Mit 5850 Bäumen haben wir eine 2 ha große Freifläche in unserem Lehr- und Versuchswald in Poing bei München aufgeforstet. In Zukunft soll uns dieser Wald als Raum für Öffentlichkeitsarbeit, Führungen und Arbeitseinsätze dienen.

 

  

 


Waldbrände in Deutschland

Waldbrände werden durch den Klimawandel zunehmen. Auch bei uns! Und leider sind wir bis heute darauf nicht vorbereitet.

In einem Fernsehbeitrag des Bayerischen Rundfunks wird ferner die bayerische Forstreform kritisiert, die zu wenig Personal auf der Fläche hinterlassen habe. Zudem stellt die Waldbrandüberwachung und -koordnination eine große Herausforderung für die Digitalisierung dar. 

Anzuschauen unter: Waldbrände in Deutschland - eine unterschätzte Gefahr?

 

 
 

 

Ihr wollt Teil der SDW  Bayern werden? Dann sendet uns eure Initiativbewerbung oder bewerbt euch um einen Praktikumsplatz unter: info@sdwbayern.de 


 

Save the Date - Vom 27. bis 29.Oktober 2022 findet in Bad Sulza in Thüringen die Tagung des Netzwerks "Draußenunterricht" "Draußen macht Schule / vielfältig" statt.

Seid dabei! 

 

 


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Hier gibt es Tipps, damit Ihre Spende auch sicher da ankommt, wo sie gebraucht wird!

 


Entwicklung Kultur-basierter Koexistenz
Ein Beitrag zu Europäischen Forststrategie 2021


 

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Vertreter der Bayerischen Forstwirtschaft